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Alstom und TransAlta starten Projekt-Pionieranlage
15 Oktober 2009

Geplante jährliche Abscheide- und Speicherkapazität von 1 Mio. Tonnen CO2

Alstom und der große kanadische Energieversorger TransAlta gründen eine Partnerschaft zum Bau einer großen Demonstrationsanlage für die Abscheidung und Speicherung von CO2 (carbon capture and storage, CCS) in einem der kohlebefeuerten Kraftwerke der TransAlta in Kanada.  Das gaben jetzt beide Unternehmen zusammen mit ihren Partnern in den Regierungen Kanadas und Albertas sowie dem unabhängigen Stromerzeuger Capital Power bekannt. Dieses Projekt – auf den Namen „Projekt Pioneer“ getauft – stellt einen großen Fortschritt im Bereich der Abscheidung von Treibhausgasemissionen dar und wird von den Regierungen Kanadas und Albertas mit über 500 Mio. Euro gefördert.

Das Projekt Pioneer wird im Kraftwerk Keephills 3 angesiedelt sein und sich des von Alstom entwickelten Chilled-Ammonia-Verfahrens bedienen. Dies ist eine der vielversprechendsten und potentiell kostengünstigsten Lösungen zur sicheren und zuverlässigen Abscheidung von CO2-Emissionen. Keephills 3, ein Joint Venture der TransAlta und der Capital Power, ist ein 450 MW starkes, überkritisches kohlebefeuertes Kraftwerk, das ca. 60 km vor den Toren Edmontons neben dem bereits existierenden Keephills-Kraftwerk in Wabamun, Alberta, Kanada entstehen wird.

Die Demonstrationsanlage wird pro Jahr ca. eine Million Tonnen CO2 abscheiden können. Damit wird sie nicht nur die erste Anlage weltweit sein, die CO2 in dieser Größenordnung abscheiden und speichern kann, sondern auch die erste mit einem eigenen integrierten unterirdischen Speichersystem. Dieses Projekt stellt eine der letzten großen Hürden dar, die Alstom bis zur Marktreife ab 2015 noch nehmen musste.
 
„Dass die Wahl der kanadischen Regierung auf Alstom und TransAlta gefallen ist, bestätigt die Anerkennung der Alstom als Technologieführer in der CO2-Abscheidung“, freut sich Philippe Joubert, President von Alstom Power. „Die beachtliche Größe dieses Projekts zeigt, dass wir uns nicht mehr in der Testphase befinden, sondern bereit sind für die Vermarktung. Anhand der Erfahrungen aus dem Projekt Pioneer und auch aus anderen CCS-Projekten weltweit wird Alstom in der Lage sein, ihre Selbstverpflichtung zur Vermarktung ihrer CO2-Abscheidungs-Technologien zu erfüllen“.

Ansprechpartner Presse
Philippe Kasse, Stéphane Farhi (Corporate) - Tel +33 1 41 49 29 82 /33 08 
press@chq.alstom.com

Susanne Shields (Power, France) – Tel +33 1 41 49 27 22
Tim Brown (Power, USA) – Tel 202 495 4968

Investor Relations       
Emmanuelle Châtelain - Tel + 33 1 41 49 37 38 
investor.relations@chq.alstom.com



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Letzt aktualisiert am 16 Oktober 2009