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Alstom geht bei CCS-Technologie voran
06 November 2009

Gemeinsames Abkommen mit Schlumberger zur Entwicklung von CCS-Ready-Studien für Kraftwerke

Alstom und Schlumberger* haben die Unterzeichnung eines Abkommens zur Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Erstellung von CCS-Ready-Studien** bekannt gegeben. Im Rahmen dieser innovativen Studien wird eine technische Analyse eines Kraftwerkes durchgeführt, um festzustellen, wie es auf ein CCS-System von Alstom anzupassen ist. Zu diesen Studien wird auch eine Beurteilung von möglichen CO2-Lagerstätten für das Kraftwerk gehören, sowie eine Einschätzung der erforderlichen Investitionen für den zukünftigen Transport und die Speicherung von CO2. Das Angebot dient dazu, die zukünftige CCS-Umstellung von Kraftwerken zu erleichtern und die Erteilung von Umweltgenehmigungen zu sichern, sowie um Markteinführungszeiten und damit einhergehende Kosten zu optimieren.

“Unsere Kunden fordern immer häufiger umfassende Unterstützung, vom Rauchgasaustritt bis zur CO2-Speicherung, um sicher zu stellen, dass ihre neuen Kraftwerke CCS-Ready sind. Die Beurteilung dieser Eignung wird bis zum Jahr 2011*** für alle neuen Großkraftwerke mit fossilen Brennstoffen in Europa gesetzlich vorgeschrieben sein. In gleicher Weise hat der Staat Queensland in Australien vor kurzem bekannt gegeben, dass die neuen heimischen Kohlekraftwerke nur dann genehmigt werden, wenn sie CCS-Ready sind,“ sagte Andreas Lusch, Senior Vice President, Alstom Power Thermal Systems.

Die erste Welle von großen CCS-Demonstrationsprojekten, wie z.B. Mountaineer von AEP in den Vereinigten Staate erfordern einen integrierten Ansatz entlang der Wertschöpfungskette. Das Abkommen soll diese Art von umfassenden Leistungen bieten, sowohl für neue als auch für bereits bestehende Kraftwerke.

“Wir sehen in diesem gemeinsamen Angebot einen enormen Wertzuwachs für unsere Kunden, einschließlich der optimierten Projektfolge und der technischen und wirtschaftlichen Feinabstimmung der gesamten Kette von Abscheidung, Transport und Speicherung“, sagte John Tombari, Vice President von Schlumberger Carbon Services.

Das Abkommen zwischen Alstom und Schlumberger vereint das Fachwissen von zwei führenden Industrieunternehmen und Pionieren in der Entwicklung von CCS-Technologien. Als Original Equipment Manufacturer, der Kernausrüstung für den Strommarkt liefert, wird Alstom das Fachwissen des Unternehmens in der Abscheidetechnik für Post-Combustion und Oxy-Combustion einbringen, sowie die umfassende Erfahrung als Plant Integrator™. Schlumberger Carbon Services bringt die Ressourcen, die Technologien und das Fachwissen beim Management in allen Projektphasen zur geologischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) ein, an denen das Unternehmen bereits heute weltweit aktiv beteiligt ist.

Die Klimaschutzziele machen eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um den Faktor zwei bis zum Jahr 2030 und die komplette Entkarbonisierung der Energieerzeugung bis 2050 erforderlich. Die von Schlumberger und Alstom gestartete Initiative bietet den Kraftwerksbauern weltweit angesichts neuer Umweltbestimmungen eine Alternative.

*Über Schlumberger
Schlumberger ist der weltweit führende Anbieter von Technologien, integriertem Projektmanagement und Informationslösungen für Kunden, die im Öl- und Gassektor tätig sind. Mit einer Belegschaft von etwa 79.000 Menschen aus über 140 Nationen, die in mehr als 80 Ländern arbeiten, bietet Schlumberger die umfassendste Palette an Produkten und Dienstleistungen in diesem Bereich, von der Exploration bis zur Produktion.

Schlumberger Carbon Services bietet technisches Know-how, Projektmanagement und Technologien für umfassende Lösungen für die geologische Speicherung von Kohlendioxid, in Übereinstimmung mit den Aspekten Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. Für weitere Informationen besuchen Sie www.slb.com/carbonservices.

Schlumberger Limited hat Hauptgeschäftstellen in Paris, Houston and Den Haag und verzeichnete im Jahr 2008 einen Konzernumsatz von $27,16 Milliarden.

Über Alstom
Alstom CO2 Capture Systems steht in der Entwicklung der Carbon-Capture Technologie an vorderster Stelle. Seit 2006 hat Alstom als Teil der Multi-Produkt-Strategie des Unternehmens Abkommen mit AEP, Statoil, Vattenfall, E.ON, Total, DOW und PGE Elektrownia zum Testen von CO2-Abscheidetechnologien in den USA und in Europa bekannt gegeben. Bis jetzt hat Alstom den Betrieb in fünf Pilotprojekten zur CO2-Abscheidung aufgenommen, und zwar mit EPRI und We Energies in Wisconsin, USA, E.ON in Schweden, Vattenfall in Deutschland, Total in Frankreich und Dow in den USA.

Alstom ist weltweit führend im Bereich Energieerzeugung und Schieneninfrastruktur und setzt Maßstäbe für innovative und umweltfreundliche Technologien. Alstom baut den schnellsten Zug, die kapazitätsstärkste automatisierte U-Bahn der Welt und bietet schlüsselfertige integrierte Kraftwerkslösungen, Ausrüstungsteile und zugehörige Dienstleistungen für eine breite Palette von Energieträgern wie Wasserkraft, Atomkraft, Gas, Kohle und Windkraft. Der Konzern beschäftigt 81.700 Menschen in 70 Ländern und konnte 2008/2009 Aufträge im Umfang von EUR 24,6 Milliarden verbuchen.

**CCS – carbon capture and storage
***Quelle: EU Directive on the Geological Storage of CO2 (January 23rd 2008).

Pressekontakte

Schlumberger :
Mary Louise Stott, mstott@slb.com, Tel: +33 (1) 40 62 11 82, Fax. +33 (1) 40 62 10 12

Alstom:
Susanne Shields, susanne.shields@power.alstom.com, Tel. +33 (1) 41 49 27 22, Fax. +33 (1) 41 49 27 2



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Letzt aktualisiert am 12 November 2009